PHILOSOPHIE

Wertschätzung beginnt mit Beziehung

Aus diesem Verständnis entsteht für mich auch die Verantwortung, Kristallen und Steinen bewusst und wertschätzend zu begegnen.

Wenn wir sie als beseelte Natur und als Gegenüber begreifen, verändert sich auch die Frage, wie wir sie auswählen, erwerben, weitergeben und mit ihnen leben. Nicht möglichst viel Besitz steht dann im Mittelpunkt, sondern Resonanz, Beziehung und ein bewusster Umgang mit dem, was die Erde hervorbringt. Bevor hier ein falscher Eindruck entsteht: ich selbst bin, was Kristalle betrifft alles andere als eine Minimalistin. Mir geht es nicht um „WENIGER IST MEHR“, sondern um einen Perspektivwechsel: vom bloßen Konsum und Kaufrausch hin zu einem bewussten Miteinander mit Kristallen. 

Auch Fragen nach Herkunft, Abbau und Handelswegen gehören für mich zu dieser Auseinandersetzung. Globale Lieferketten sind komplex und nicht an jeder Stelle für mich nachvollziehbar oder beeinflussbar. Ich möchte deshalb keine Versprechen geben, die ich nicht vollständig gewährleisten kann. Wo ich Einfluss nehmen kann, möchte ich bewusst entscheiden – und zugleich das Bewusstsein dafür stärken, Kristalle nicht als beliebig verfügbare Konsumgüter zu betrachten.

Kristalle dürfen gewählt, gesammelt, erfahren und bewundert werden. Vielleicht werden sie nach und nach zu Begleitern und Wegweisern. Entscheidend ist dabei die innere Haltung, mit der wir ihnen begegnen.

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